Details zur Veranstaltung
In der Arbeit mit Menschen anderer kultureller Prägungen kommt es leicht zu Irritationen: Ungewohnte Verhaltensweisen, unklare Erwartungshaltungen von beiden Seiten und unterschiedliche Einstellungen können für Unstimmigkeiten, Unsicherheiten oder gar Konflikte sorgen. Dabei ist kulturell Erlerntes oft unbewusst und für das Gegenüber völlig unverständlich.
Die Fortbildung will -regionsübergreifend- für einige wichtige kulturelle Unterschiede sensibilisieren, die im Arbeitsfeld der Kinderhospizarbeit / palliativen Begleitung eine Rolle spielen können. Damit wird es Begleitenden möglich, Ursachen für wechselseitige Irritationen zu vermeiden bzw. zu erkennen und kompetente Verhaltensstrategien zu entwickeln für eine kultursensible Begleitung.
Themen sind insbesondere:
- Die Rolle von Angehörigen und verschiedene Familienkonzepte aus interkultureller Perspektive
- Kulturrelevante Aspekte und Vorstellungen von Pflege
- Werteorientierungen im Pflegekontext
- Vorstellungen und Verständnis von Krankheit und Kranksein
- Interkulturelle Aspekte im Zusammenhang mit Schmerzen: Schmerzausdrucksformen, Schmerzlokalisierungen, Schmerzbewältigungsstrategien, Organsprachen
- Kulturdimension Machtdistanz: Rollen und Hierarchien in Familie und im außerfamiliären Kontext
- Interkulturelle Kommunikation: affektive und neutrale Sprachstile, Unterschiede in der Körpersprache, direkte und indirekte Kommunikationsstile, Umgang mit unterschiedlichen Sprachkompetenzen
Termine:
12.05.2025, Montag 10:00-17:00
13.05.2025, Dienstag 09:00-16:00